Die NRW-GRÜNEN wurden belohnt, dass sie sich für eine gerechtere Bildung eingesetzt haben, sich die Atomkraft nicht als Brückentechnologie verkaufen lassen und sich für lebenswerte Kommunen stark machen. Mit diesem Ergebnis ist aber auch die schwarz-gelbe Regierung im Bundestag angezählt. Der Wahlausgang ist ein Denkzettel und ein klarer Auftrag, einen Politikwechsel in Berlin zu beginnen.
Die Wählerinnen und Wähler in NRW haben schwarz-gelb die rote-grüne Karte gezeigt. Konkret heißt dies: Eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken wird abgelehnt. Die WählerInnen wollen keine unsoziale Kopfpauschale und keine Zwei-Klassen-Medizin. Und es ist auch eine klare Absage für weitere Steuererleichterungen für Menschen, die es gar nicht brauchen. Bei all diesen Themen kann schwarz-gelb jetzt nicht mehr den Willen der WählerInnen ignorieren. Und das ist gut so.
Vorläufiges amtliches Endergebnis:
CDU: 34,6 Prozent
SPD: 34,5 Prozent
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: 12,1 Prozent
FDP: 6,7 Prozent
DIE LINKE: 5,6 Prozent



