Gespräch über die Frauenquote

Das Gespräch mit dem Kreisfrauenrat über die politische Diskussion zur Frauenquote in Göppingen war anregend. Die anwesenden Frauen (und Männer) wollten sich über die Chancen für eine gesetzliche Frauenquote informieren und holten sich auch Argumente, wie sie im Umfeld für die Quote argumentieren können. Damit wurde auch klar – die Frauen setzen nicht mehr auf Freiwilligkeit und Selbstverpflichtung. Die Frauenquote für Aufsichtsräte soll kommen.

 

Im Gespräch wurden die immer wiederkehrenden Argumente gegen die Frauenquote entkräftet. Eine Frauenquote ist nicht verfassungswidrig, denn Artikel 3, Absatz 2, Grundgesetz besagt: „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“. Auch sind staatliche Eingriffe eine ganz normale Sache – Beispiel Datenschutz. Es mangelt auch wahrlich nicht an qualifizierten Frauen – im Gegenteil. Es stimmt auch nicht, dass Frauen sich den Stress in Aufsichtsräten gar nicht antun wollen. Die Frauenquote ist ein guter Anlass, dass Zeitmanagement in Unternehmen besser zu gestalten – auch Papas würden profitieren! Vor allem stimmt das Gegenargument, dass Frauen keine Quotenfrauen sein wollen, auch nicht. Die Quote ist Türöffner. Frauen wollen das, was ihnen zusteht – 50%. :-)

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