Frauen unterbrechen häufig ihre Erwerbsarbeit, um sich um die Familie zu kümmern Sie arbeiten sehr häufig in Teilzeit oder in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, die nicht sozialversicherungspflichtig sind. Und sie verdienen im Vergleich zu Männern im Durchschnitt immer noch 23 Prozent weniger. Die Folgen sind verheerend, denn im Alter zeigen sich die Unterschiede deutlich: der durchschnittliche Altersrentenbetrag von Frauen liegt bei ca. 645 Euro – bei Männern sind es 1.500 Euro. Es gibt demnach eine Rentenlücke von 59,6 Prozent. Altersarmut bei Frauen ist bei diesen Voraussetzung vorprogrammiert.
Die Politik muss gegensteuern. Beruf und Familie dürfen sich nicht mehr ausschließen. Frauen müssen - wie Männer auch - die Möglichkeit bekommen, für das Alter vorzusorgen, insbesondere die Minijobs müssen reformiert werden. Vor allem ist „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ längst überfällig. Die Lebenslaufperspektiven müssen sich grundlegend ändern, damit Frauen im Alter eine Rente bekommen, von der sie auch leben können.



