Die Belastungen in der Arbeitswelt nehmen steigen - für die einen in Form von Arbeitsverdichtung oder Unsicherheit und für die anderen durch ständige Erreichbarkeit. Die Beschäftigte arbeiten länger als tariflich vereinbart und die Arbeitszeitlagen wandeln – hin zu immer mehr Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit. Wir rennen wie im Hamsterrad - die einen, weil sie nicht von ihrem Lohn leben können. Manche, um eine sicheren Job zu bekommen und die anderen, weil „Karriere machen“ anscheinend anders nicht geht. Wir sind aber keine Maschinen.
Die steigenden Belastungen im Arbeitsleben machen krank. Das belastet die Familien und auch das gesellschaftliche Leben verliert an Bedeutung. Politik trägt hier auch Verantwortung. Wir brauchen wieder soziale Leitplanken in der Arbeitswelt. Und insbesondere eine Anti-Stress-Verordnung muss auf den Weg gebracht werden. Denn die Arbeitsbedingungen müssen zu den Menschen passen und nicht umgekehrt.
- <media 2850 _blank>Bericht im Reutlinger General-Anzeiger</media>




